Aktuelle Informationen zum Corona Virus

Hier erhalten finden Sie einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in den Tätigkeitsbereichen der Lebenshilfe Mainz-Bingen gGmbH.

Kita: Seit Montag, 16.03.2020 ist die Kindertagesstätte „Hand in Hand“ der Lebenshilfe geschlossen. Ab Dienstag, 17.03.2020 findet, selbstverständlich in Abstimmung mit den Behörden, eine „Notfallbetreuung“ für die Kinder derjenigen Eltern, die entsprechend berechtigt sind, statt. Darüber hinaus haben wir auch eine dementsprechende Unterstützung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeboten, die zur Dienstzeit keine anderweitige Kinderbetreuung organisieren konnten.

Fachintegrationspädagogik: Kinder mit Unterstützungsbedarf, die bei ihrem Kita- oder Schulbesuch von unseren Integrationskräften begleitet werden und die aufgrund der Schließungen der vorgenannten Einrichtungen im häuslichen Umfeld betreut werden müssen, erhalten eben diese Unterstützung. Darüber hinaus können, gemäß behördlicher Anweisung, auch Kinder in Kleinstgruppen im Rahmen unserer Kita-Notfallbetreuung entsprechend versorgt und unterstützt werden. Auch dies wird bereits umgesetzt.

Familienunterstützende Dienste: Vor dem Hintergrund der entsprechenden Anweisungen und Empfehlungen der Behörden und Regierungen finden die Angebote unserer Familienunterstützenden Dienste in diesem vorgesehenen Rahmen statt. Auch hier passen wir die Entwicklung den behördlichen Anweisungen entsprechend an.

Wohnen mit Assistenz: Die Betreuungsangebote des Wohnens mit Assistenz werden ebenfalls in empfohlener und damit abgespeckter Form vorgehalten. Dies bedeutet insbesondere, dass es keine gemeinsamen Gruppenaktivitäten geben kann, sondern individualisierte Aktivitäten (bzw. in Kleinstgruppen) durchgeführt werden. Auch bitten wir, ebenfalls nach Empfehlung der Bundesregierung, wenn möglich keine Besuche mehr zu empfangen. In jedem Fall sollen etwaige Besuche auf ein Minimum (höchstens eine Stunde pro Tag) reduziert werden.

Stationäres Wohnen: Nach Schließung der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (in.betrieb) und der Tagesförderstätten haben wir die Dienstplanung entsprechend umgestellt und sichern diese laufend ab. Zur Abdeckung der Dienste haben sich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Bereichen angeboten. Die entsprechenden Notfallplanungen für Isolierungen und Quarantänen liegen in den Einrichtungen vor und müssen, wenn nötig, gemeinsam mit den zuständigen Behörden einrichtungsbezogen abgestimmt und umgesetzt werden. Problematisch ist der Mangel an lieferbarem Desinfektionsmitteln und persönlicher Schutzkleidung. Diese Problematik teilen wir mit nahezu allen Einrichtungen der Eingliederungshilfe und aktuell vielen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Aufgrund der sehr hohen Anzahl an Bewohnerinnen und Bewohnern in den besonderen Wohnformen, die der absoluten Risikogruppe zuzuordnen sind, müssen wir auch in unseren Wohnstätten, gemäß der Beschlüsse der Bundesregierung, die Besuchszeiten anpassen. Angehörige sollen pro Tag höchstens eine Stunde im Zimmer der Bewohnerin oder des Bewohners (kein Aufenthalt in Gemeinschaftsräumen) Besuche durchführen können. Eine vorherige telefonische Ankündigung ist dabei von Nöten, damit auf den Wohngruppen eine Besucherliste geführt werden kann.

Um die Präventionsmaßnahmen zur Eindämmung des Virus‘ nicht zu gefährden, bitten wir darum, die Bewohnerinnen und Bewohnerinnen über die Wochenenden nicht nach Hause zu holen.

Hier lesen Sie die Empfehlungen für Personengruppen mit erhöhtem Risiko einer COVID-19 Infektion