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Lebenshilfe Mainz-Bingen
Drechslerweg 25
55128 Mainz
Telefon: 0 61 31 - 78 99 0
Fax: 0 61 31 - 78 99 81
Email: info[at]lebenshilfe-mainz-bingen.de
Vereinsgeschichte
1960 - 1970
Gründung der Lebenshilfe Mainz e.V. am 20. September 1960 im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz; Gründungsmitglieder sind u. a. Karl Delorme, Sozialdezernent von Mainz und Dr. Grete Kersten, Kinderärztin in Mainz.
1964
Eröffnung der „Tagesbetreuungsstätte für das geistig behinderte Kind“ Am Judensand 67, aus der sich ein Sonderkindergarten, eine Sonderschule, eine Anlernwerkstatt und später nach Auszug von Schule und Werkstatt Ende der 60’er Jahre, das erste Wohnheim entwickelt.
1968
Umwandlung der Werkstatt in die gGmbH „Beschützende Werkstätte Mainz“, die heutige WfB – Fertigung & Service, mit dem Mehrheitsgesellschafter Stadt Mainz; die Lebenshilfe Mainz ist bis heute mit einem Anteil von 26,2 % der Gesellschafteranteile zweit größter Gesellschafter der Werkstatt.
1969
Auszug der Sonderschule, der heutigen Peter-Jordan-Schule, in einen Neubau in der Nachbarschaft; die Schule wechselt in städtische Trägerschaft.
1970 – 1980
In den 70er Jahren entsteht in den freien Räumen Am Judensand 67 die erste Wohnstätte, deren Bewohner 1975 in das neu angemietete Gebäude der Wohnstätte Rubensallee umziehen. Dort lebten in den Anfangsjahren bis zu 20 BewohnerInnen zusammen mit der Heimleiterin unter einem Dach. Heute wohnen dort 12 Bewohnerinnen in dem Haus, das 1989 von der Lebenshilfe erworben wurde.
1980 – 1990
Zu den bestehenden kommen 57 weitere Wohnplätze hinzu:
1981
Eröffnung der Wohngruppe Weihergarten mit 5 Wohnplätzen in der Mainzer Altstadt
1983
Einweihung des neuerbauten Förderkindergarten an alter Stelle am Judensand 67 nach 2-jähriger; der Kindergarten verfügt 32 Plätze in 4 Gruppen.
1985
Erstbezug des Grete-Kersten-Hauses mit 47 Wohnplätzen verteilt auf 5 Wohngruppen in Hechtsheim.
1986
Gründung der Familienentlastenden Dienste (FeD).
1989
Erwerb und Bezug einer Außenwohngruppe in der Vogelsbergsiedlung mit heute fünf Wohnplätzen.
1989
Fusion des Ortsverbands Mainz mit der Kreisvereinigung Mainz-Bingen der Lebenshilfe zur Lebenshilfe Mainz-Bingen
1989
Gründung der Stiftung FeD zur Absicherung der Kosten der Einsatzleitung des
1992
Gründung der beiden Betreuungsvereine für den Bereich der Stadt Mainz sowie für den Landkreis Mainz-Bingen auf Initiative der Lebenshilfe Mainz-Bingen
1995
Eröffnung der Außenwohngruppe Zahlbach mit 8 Wohnplätzen in 3 Wohnungen sowie 2 Monate später der Wohnstätte Großberg mit 24 Wohnplätzen in zwei Gruppen.
2004
Eröffnung der Wohnstätte Nieder-Olm mit 38 Plätzen in 3 Gruppen und einer Trainingsgruppe.
2006
Beginn der ambulanten Betreuungsangebote im Rahmen des „Wohnen mit Assistenz“ (WmA); das Angebot wird derzeit von 13 Personen genutzt; wegen des Mangels an Wohnungen zu erschwinglichen Mietpreisen warten derzeit noch einmal so viele Aspiranten auf den Start in die Selbständigkeit.
2006
Der Kindergarten wird auf den Namen „Hand-in-Hand" getauft und bereitet sich auf die Aufnahme von „Regel-“Kindern vor.
2007
Ausgliederung der Einrichtungen und Dienste vom Verein in die gemeinnützige Lebenshilfe Mainz-Bingen GmbH.
Wegen der hinzu gekommenen, vielfältigen Assistenzleistungen mit Einzelintegrationen für Kinder beim Besuch von Regeleinrichtungen sowie Freizeitangeboten, die mittlerweile über 50% der Assistenzleistungen des Dienstes ausmachen wird der Dienst in „Ambulante Dienste“ umgetauft.
2008
Beginn der Seniorentagesbetreuung mit Ausscheiden des ersten Seniors aus der Werkstatt; in diesem neuesten Assistenzangebot der Lebenshilfe Mainz-Bingen werden heute 6 Senioren betreut.
2008
Gründung der Stiftung Lebenshilfe-Mainz-Bingen zur Unterstützung von Menschen mit geistiger Behinderung und ihrer Familien.
2009
Umwandlung des Kindergarten Hand-in-Hand in eine Integrative Kindertagesstätte.
2011
Eröffnung der Seniorentagesbetreuung in der Wohnstätte Grete-Kersten-Haus.

